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Kampfkunst: 3 Mythen im Check

Kampfkunst ist nicht gleich Kampfsport. Vielen ist das aber nicht bewusst.

Neulich war ich beim Arzt und die Assistentin fragte mich, was ich beruflich mache. Sie kuckte hoch bei meiner Antwort und sagte überrascht: „echt, das hätte ich Ihnen nicht zugetraut“.

Warum?

Gewisse Schlagzeilen, manche Hollywood Filme oder Ringkämpfe tragen dazu bei, den Ruf der Kampfkunst zu verfälschen. Ich entspreche nicht gerade dem harten, testosterongetriebenen Schlägertyp-Image, das sie in ihrem Kopf hatte.

 

Mythos 1

Wer eine Kampfkunst praktiziert ist brutal und aggressiv.

Wie oft habe ich den Satz gehört: „wow, Schwarzgurt, mit dir werde ich sicher keinen Streit anfangen“. Die Schlussfolgerung dabei ist oft, wer in seiner Freizeit lernt, sich gegen einen Gegner zu wehren, kann nur mit Gewalt reagieren.

Weit davon entfernt! Kampfkunst ist ein werteorientiertes System: Es gibt gewisse Regeln und Grundsätze, die unangemessenes Handeln ausschliessen. Die Kampfkunst schult eher Gefahrensituationen zu vermeiden und Eskalationen gewaltfrei zu lösen. Genauer betrachtet, wird es bald klar, dass Kampfkunst andere Dinge wie z.B. respektvollen Umgang gegenüber anderen, Disziplin und Hilfsbereitschaft in den Vordergrund stellt; Kampfkunst lehrt auch mit der eigenen Energie und Ressourcen effizienter umzugehen, was zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führt.

Selbstbewusste Menschen, die zufrieden mit sich sind, brauchen ihre Stärke nicht zu beweisen.Sie wissen um ihre Kraft und Möglichkeiten, kennen deren Wert und bewegen sich daher selbstsicherer.

 

Mythos 2

Kampfkunst ist nur für junge Menschen.

Kampfkunst ist nicht gleich Kampfsport. Es geht nicht um Punkte und darum einen Wettkampf zu gewinnen. Der Wettkampf ist sekundär, denn die Messlatte bei einer Kampfkunst ist das innere ich, das eigene Selbst.

Wer an seinen Grenzen übt, setzt sich mit sich selbst auseinander und nimmt lebenslang die Perspektive der Schüler ein: Bescheidenheit und Offenheit um immer Neues zu lernen, sind die Grundvoraussetzungen. Das Alter spielt dabei keine Rolle, Wachstum geschieht nach den eigenen momentanen körperlichen und geistigen Möglichkeiten. Die Einstellung zur Weiterentwicklung ist entscheidend, nicht das Alter.

Die Gemeinschaft ist ebenso wichtig: die Trainingspartner sind nicht als Konkurrenz zu verstehen. Denn das Miteinander fördert die Entwicklung und dabei geht es nicht darum, schneller oder stärker als der andere zu sein, sondern um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

 

Mythos 3

Zarte Frauen haben da nichts zu suchen: Es ist nur für Männer, die Dampf auslassen möchten.

Wer denkt das noch? Vor rund 20-30 Jahren war Kampfsport überwiegend noch eine Männerdomäne, aber das hat sich komplett geändert. Frauen können insbesondere davon profitieren, umso mehr, wenn Sie sich sicherer und selbstbewusster fühlen möchten. Taekwondo zum Beispiel vermittelt nicht nur körperliche Kraft: Ein regelmassiges Training verbessert das Fitness-Niveau und das Allgemeinwohlbefinden, schult das Selbstvertrauen und steigert die Widerstandsfähigkeit.

 

Alle Falschannahmen zum Trotz behaupten wir mit Überzeugung, dass Kampfkunst ein Mehrwert fürs Leben und für den Job darstellt.

 

In Budo-Coaching bieten wir Ihnen Wissensnuggets, die Sie im Berufsleben weiterbringen, inspirieren und anregen.

Jeder kann über sich hinauswachsen und seine Fähigkeiten ausbauen! Aber was tun, um sich fit für die Karriere zu halten?

Budo-Coaching ist unsere Methode.

In unterschiedlichen Blöcken trainieren wir mit Hilfe von Körperbewegung, Übungen, Feedbackrunden und Micro-Learnings, sich kritisch mit sich selbst auseinanderzusetzen und gezielt an sich zu arbeiten. 

Die Samurai entwickelten sich stetig weiter und passten sich an, um jedem Gegner gewachsen zu sein. Ähnlich sollten wir uns auch innerhalb unseres Arbeitsumfeldes um unsere persönliche Weiterentwicklung kümmern. Unsere Kompetenzen verbessern, Skills erwerben, an unserem Selbstvertrauen arbeiten und uns in die Lage versetzen, mit den täglichen Veränderungen und Herausforderungen zu wachsen.

Denn von nichts kommt nichts!

Die Einstellung ist wichtig – positives Denken hilft natürlich auch; Veränderung geschieht jedoch nur, wenn Sie mit Disziplin und Willen handeln.

 

Möchten Sie was verändern?

 

Verpflichten Sie sich dazu, indem Sie sich jede Woche oder sogar jeden Tag dafür Zeit einplanen. Dies können nur 15 Minuten sein, zum Beispiel um mehr Bewegung in ihrem Alltag einfliessen zu lassen.

Behalten Sie Ihren Fokus.

Bleiben Sie dran bis zum nächsten Zwischenziel.

Schaffen Sie das nicht allein? Mit unserer Budo-Coaching-Methode unterstützen wir Fach-und Führungskräfte dabei, Ihre Stärken zu entfalten und Ihre Ziele zu verfolgen.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und erfahren Sie mehr über unser Coaching-Angebot.

 

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