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Selbstvertrauen im Job aufbauen

Fünf Schritte, mit denen Sie Ihre Angst überwinden und Selbstvertrauen im Job aufbauen

 

Sie verbringen ein Grossteil Ihres Lebens in der Arbeit – deswegen sollten Sie sich dabei erfüllt und wohl fühlen. Fehlendes Selbstvertrauen stellt sich aber manchmal zwischen irgendeinem Job und dem Traumjob.

Leider ist es immer noch so, dass es besonders für Frauen schwieriger ist, sich geschäftlich und im Leben zu behaupten. Oft verdienen sie bei gleicher Funktion und Leistung weniger als männliche Kollegen oder sie haben es schwieriger, in Entscheidungs- und Führungspositionen befördert zu werden. Was verhindert den Aufstieg, wenn nicht veraltete Unternehmensstrukturen? Laut einer Studie der Arizona State University trauen sich Frauen einfach weniger zu.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/intelligenz-maenner-ueberschaetzen-sich-frauen-unterschaetzen-sich-a-1201229.html

 

Was ist der Grund dafür, dass Sie sich zu wenig zutrauen – und was können Sie dagegen tun

 

Selbstvertrauen ist nichts anderes als Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, inklusive der Fähigkeit, Neues dazu zu lernen und zu wachsen.

Ihre Karrierechance verringern sich, wenn Sie:

 

  • sich mit anderen vergleichen
  • die Tendenz haben, sich zu unterschätzten
  • Angst vor dem Versagen und vor Veränderung haben

Nun können Sie Ihren Vorgesetzten, Ihre Eltern, die Kollegen oder das Umfeld blamieren, weil Sie nicht weiterkommen und im Selbstmitleid versinken. Oder Sie können erkennen, dass es an Ihnen liegt, einen anderen Weg einzuschlagen.

 

Wenn Ihre Absicht klar ist, werden Sie jeden Tag besser und Ihr Schneckenhaus verlassen können

Jeden Tag wiederholt sich die Chance, sich mit sich selbst zu beschäftigen und besser zu werden. Zu wachsen. Das Weiterkommen im Beruf ist meistens nicht Glücksache. Wille, Disziplin und Mut gehören dazu.

Nur erkannt zu haben, dass es Ihnen an Selbstvertrauen mangelt, reicht nicht. Introspektion ist nutzlos, wenn man nicht handelt. Wiederum ist Disziplin nur soweit zielführend, wenn Ihre Ziele glasklar sind.

 

Selbstvertrauen wird durch Erfolge aufgebaut

Jede positive Erfahrung, jeder Sieg, jede Hürde, die Sie Tag für Tag überwinden, trägt dazu bei, dass Sie sich Ihrer Fähigkeiten bewusster werden und sich immer sicherer dabei fühlen.

War das nicht so in der Schule und an der Uni? Eine Prüfung nach der anderen – das Diplom als Ziel vor Augen.

Im Job ist es nicht anders: Wenn ihr Berufsleben vorwärts gehen soll, dann müssen Sie proaktiv was dafür tun: Bleiben Sie realistisch und gehen Sie Ihre Ziele Schritt-für-Schritt an.

 

Mit diesen fünf Schritten können Sie im Joballtag Selbstzweifel überwinden

 

1° – Bereiten sie sich immer gut vor: üben, üben, üben. Immer wieder.

Das sorgt für Sicherheit. Dabei kann die Unterstützung eine vertraute Person (Mentor/ Trainier/ Lehrer/ Freund…) hilfreich sein. Mit dieser Person können Sie üben und sich stark für den echten Einsatz machen.

Dieser Vertraute holen Sie dann auch in Ihrem Kopf zur Beruhigung hervor, wenn Ihr Gegenüber oder eine Situation in Ihnen Stress auslöst.

 

2° – Stellen Sie sich Ihren Ängsten und bleiben Sie dran, bis sich der grosse Elefant eigentlich als Mücke erweist

Manchmal prägen sich negative Erfahrungen oder destruktives Feedback viel tiefer in unseren Köpfen, ein als Lob. Und das bleibt. Und lähmt. Und dann lassen viele den Versuch auszubrechen lieber sein, weil bloss die Vorstellung eines Scheiterns kaum zu ertragen ist.

Der erste Schritt ist dann die Angst zu erkennen, zu benennen und zu konfrontieren.

Wovor haben Sie Angst? Fehler zu machen, sich zu blamieren, Ihren Chef anzusprechen oder den Job zu verlieren? Fühlen Sie Ihre Angst und hinterfragen Sie sich: was ist das Schlimmste, was passieren könnte? Oft relativiert sich das Ganze: fassen Sie dann den Mut, das zu tun, was Sie sich wirklich wünschen. Mut heisst nicht, keine Angst zu haben, sondern Angst zu überwinden.

 

3° – Legen sie Rechtfertigungen ab – Fehler können passieren und es ist gut so

Sie verfügten über die nötige Qualifikation und Kompetenz, sonst hätten Sie den Job nicht bekommen. Bauen Sie einfach ihr Können aus, im Wissen, dass es ab und zu Dinge gibt, die schief laufen.

Nehmen Sie auf dem Weg Ihrer Entwicklung gut gemeintes Feedback an und setzten Sie hilfreiche Tipps sofort um, die Sie ein Stück näher an ihr Ziel führen. Lassen Sie sich aber nicht von bösartiger Kritik bremsen. Es ist normal, dass sie nicht jeden gefallen können; es ist auch normal Fehler zu machen – daraus lernen Sie am besten.

Fakt ist, keiner wird an Ihre Fähigkeiten glauben, wenn Sie selbst darüber zweifeln.

 

4° – Fokussieren Sie sich auf das, was sie gut können – jeden Tag

Sie sind wertvoll und Ihre Leistung genauso. Überzeugen Sie damit und vermarkten Sie sich entsprechend.

Wenn Sie gute Arbeit leisten oder tolle Ideen haben, reden Sie darüber. Falsche Bescheidenheit wird Sie im Berufsleben nicht weiterbringen.

 

Übernehmen Sie Verantwortung und wachsen Sie mit den Aufgaben

Nur so gewinnen Sie an Sicherheit und gleichzeitig an Sichtbarkeit. Sie werden auffallen, wenn sie sich mit guter Leistung und innovativen Ideen aus der Masse abheben.

Probieren Sie aus, suchen Sie nach Lösungen und lernen Sie dabei.

Checken Sie auch Ihre Umgebung, räumen Sie auf mit Ihren Energieräubern und suchen Sie sich ein positives Umfeld, das Sie fördert. So erzeugen Sie Freude und Kraft. Sie sorgen auch proaktiv für Ihre innere Motivation und positive Stimmung.

 

Mit diesen drei Übungen motivieren Sie sich immer wieder aufs Neue

 

1 – DIE TOP TEN LISTE

Schreiben Sie sich 10 Punkte auf, warum Ihr Unternehmen froh sein sollte, Sie als Mitarbeiter zu haben oder warum Ihr Kunde Glück hat, Sie als Ansprechpartner zu haben. Das, was Sie gut können, wird im Job oft für selbstverständlich hingenommen. Machen Sie sich deswegen ab und zu bewusst, wie gut Sie eine Aufgabe erledigt haben und welche Fähigkeiten Sie dabei eingesetzt haben.

 

2 – DIE MORGENDLICHE ROUTINE

Schaffen Sie sich eine morgendliche Routine und stellen die Termine so auf, dass Sie nicht unter Druck geraten. Beginnen Sie beispielsweise ab morgen Ihren Tag mit 10 Minuten Gymnastik! Die Arbeit wird Ihnen leichter fallen.  Warum?

– Entspannte, gedehnte Muskulatur
– Verbesserte Durchblutung
– Stressreduzierung durch Förderung der richtigen Atmung und Körperhaltung
– Bessere Laune dank Freisetzung von Glückshormonen

Fangen Sie mit lockerem Warm-up, Dehn- und Atemübungen an, gefolgt von unserer Lieblingsübung: Liegestützen! Mit Liegestützen verbessern Sie sowohl Körperhaltung als auch Kraftausdauer und wirken Sie Rückenproblemen positiv entgegen.
Achten Sie auf eine saubere Durchführung und steigern Sie langsam die Anzahl der Wiederholungen. So fangen Sie den Tag entspannter an.

 

3 – DER COUNT-DOWN

Mut fassen in 30 Sekunden: Die Präsentation fängt gleich an und Sie möchten lieber gleich im Boden versinken? Sammeln Sie sich für 30 Sekunden, atmen Sie ruhig und tief, schliessen Sie die Augen und zählen Sie konzentriert von 30 bis 0 mit. Bei „0“ legen Sie los.

 

Diese drei Fallen sollten Sie unbedingt vermeiden

 

 

1 – Immer wieder gegen die gleiche Wand rennen

Kennen sie das?  Sie machen immer wieder dasselbe, in der Erwartung ein anderes Ergebnis zu erzielen und dann ärgern Sie sich, dass das erhoffte Ergebnis nicht eintritt? Spätestens dann sollte das Alarmlämpchen angehen: Es ist an der Zeit, eine andere Strategie auszuprobieren.

2 – Sich verstellen, dem vermeintlichen Traumjob zuliebe

Ein typischer Fehler, besonders bei Berufsanfänger, ist das Bedürfnis, es allen recht machen zu wollen und immer ja sagen. So ignorieren Sie Ihre wahren Interessen und Vorlieben oder trauen sich nicht zu sagen, was Sie denken. Durchbrechen Sie diesen Kreislauf, indem Sie zu Ihrer Meinung stehen, Ihre Bedenken höflich, aber bestimmt immer äussern und bleiben Sie Ihren eigenen Charakter und Neigungen treu.

3 – Nur auf Misserfolge rumreiten und deswegen aufgeben

Achten sie darauf, wie sie mit sich selbst reden und welche Bilder Sie in Ihrem Kopf entstehen lassen: hören Sie damit auf, sich selbst zu kritisieren und harsche Worte zu benutzen. Damit ist nicht gemeint, durch die rosa-rote Brille die Realität zu ignorieren. Nein, wir alle haben diese Tage, wo alles schiefläuft und die Welt ist doof und die erhofften Resultate doch zu wünschen übriglassen. Na und! Kopf in den Sand stecken und jammern, dass Sie zu dumm sind? Nein, sagen Sie sich eher, das habe ich heute nicht so gut gelöst, aber ich probiere es wieder und gehe die Sache anders an.

 

 

Und zu guter Letzte, der ultimative TIPP

 

Wenn Sie lernen möchten, sich selbst zu vertrauen und letztendlich sich auch im Job und im Leben zu behaupten, können wir nur raten, mit Körperarbeit anzufangen.

Yep! So einfach ist es: Wenn Sie einigermassen fit sind, fühlen Sie sich rundum wohler und zufrieden mit sich selbst. Nichts Neues, denken Sie nun: Jeder Ratgeber, egal in welchem Lebensbelange, wird Sie dazu auffordern. Yoga und Meditation sind zum Beispiel sehr im Trend; auf jeden Fall in der Kombination ein guter Weg, sich geistig und körperlich zu entwickeln.

Bei fehlendem Selbstvertrauen kann aber eine Kampfkunst noch besser unterstützen:

Es gibt kaum Sportarten, die Körper und Geist umfassender trainieren und sie dazu bringen, Ihre Komfortzone zu verlassen. Während Sie Kraft, Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit und Flexibilität verbessern, befreien Sie den Kopf. Sie schalten ab. Das Training macht sich bald auf Ihre Körperhaltung bemerkbar. Ganz nebenbei lernen Sie, sich besser abzugrenzen, sich immer leichter durchzusetzen und Rückschläge zu verkraften.

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