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Team-Event: miteinander erfolgreich sein

Teamentwicklung: So läuft ein Chef-Team-Coaching ab

Aus dem Büro zu einem besonderen Team-Event !

 

Ein Erlebnistag – ein Manager und ein Team mit dem Ziel, die Verbundenheit und das Zusammenspiel nach der langen Home-Office Zeit zu festigen.

 

10 Teilnehmer: sie sind skeptisch. Was passiert heute? Neugierde und zugleich Verlegenheit schweben in der Luft als sie vor dem Eingang stehen.

 

Das Team zieht sich um, lockere Sportbekleidung statt des üblichen Anzugs. Es fällt schwer, sich den Kollegen auch anders zu zeigen, es erfordert etwas Mut und Selbstbewusstsein, wenn das Statusgefälle plötzlich anders als am Arbeitsplatz ist.

 

Darüber werden wir noch reden. Aber zuerst gilt es für alle, sich zu öffnen und auf den Tag, auf das Neue und Ungewohnte, einzulassen.

 

 

Das Ritual sieht es vor, dass wir vor dem Betreten des Dojos die Füsse waschen, da wir barfuss trainieren. Es wird gekichert…. Verlegenheit, Augen voller Fragezeichen schauen sich im Raum um, die Teilnehmer beobachten sich gegenseitig in dieser fremden Kulisse.

Was hat sich der Chef dieses Mal einfallen lassen? Hätten wir nicht wie immer gemütlich um einen Tisch gemeinsam im Biergarten feiern können?

 

Vor dem Betreten des Raums haben wir uns verbeugt, wir stellen uns auf und wir verbeugen uns wieder. Mit dieser Begrüssung fängt das Training an.

Aufwärmen, den Kopf frei machen, keine Zeit mehr für Spekulationen oder Annahmen. Es geht gleich ins Eingemachte.

 

In dieser Phase dienen die Bewegungen und das Dehnen dazu, den Körper zu lockern und den Geist zu öffnen. Erst dann sind alle richtig angekommen und im Hier und Jetzt fokussiert. Energie und Power bauen sich schnell auf und eine neue Gruppendynamik entsteht, es macht Spass.

 

Wir gehen durch eine Reihe von Übungen. Es wird meistens paarweise geübt.

 

Die verschiedenen Techniken und die Paare wechseln sich z.B. in den Abläufen von Angriffen und Verteidigung in einem kontinuierlichen Rollentausch ab.

 

Es wird dazwischen reflektiert und Situationen werden in den beruflichen Kontext übertragen. Es wird immer klarer, wo die Budo Methode in den Alltag eingreift und wie sie als Anker dienen kann.

 

Das erste Thema ist Respekt

 

Kleine Vorstellungsrunde – es wird über Respekt gesprochen. Höflichkeit ist ja auch eines der Grundwerte des Taekwondo.

 

Gegenüber Kollegen, Kunden, oder Übungspartner und vor allem gegenüber sich selbst.

Denn Selbstverteidigung heisst nicht nur, sich gegen einen Gegner zu verteidigen. Es bedeutet in erster Linie, sich bewusst gegen schlechte Einstellungen (Ihre und anderer), schlechte Gewohnheiten, toxische Umgebungen, Apathie oder Selbstmitleid zu entscheiden.

 

Es geht weiter.

 

Wir analysieren die Körperhaltung

 

Durch die Beobachtung des Körpers des anderen, können wir Stärken und Schwächen, den Grad der Vitalität und auch Emotionen erahnen.

 

Wir üben dabei bestimmte Stellungen, die zu einem stabilen Stand führen.

 

Das verleiht ein grösseres Sicherheitsgefühl, da die Stabilität des Körpers sich auch im Geist manifestiert.

 

Wie bewegt sich meinen Gegenüber in einer Kampfsimulation? Was kann ich aus der Haltung meines Gegenübers herauslesen?

 

Wir reden über Distanz und Nähe

 

Für jeden von uns gibt es Räume, in denen wir uns bewegen und uns sicher fühlen. Diese Räume vergrössern oder verkleinern sich je nach Vertrautheit oder emotionaler Bindung, die wir mit der Person neben uns haben.

Sie sind unsere Grenzen. Die von einem Menschen als akzeptabel empfundenen Distanzen variieren je nach emotionaler Bindung untereinander; auch kulturelle Faktoren spielen eine Rolle. Sie werden für jede einzelne Person von der Qualität der ersten Beziehungs- oder Kontakterfahrungen diktiert. Selbst die Wahrnehmung, die jeder von seinen eigenen Körpergrenzen hat, ist von Person zu Person unterschiedlich.

 

Der Kontakt und die Nähe zum Gegner, die in den Kampfkünsten vorkommt,

ermöglicht Muster zu erkennen und während einer Konfrontation in zwischenmenschlichen Beziehungen ein angemesseneres Verhalten zu üben.

 

Wir besprechen die gemeinsame Vision

 

So wird der geübte freie Kampf wie ein brainstorming in einem Strategie meeting – Wie gehen wir am besten mit einer gewissen Situation um? Derjenige mit der besten Strategie wird im Wettkampf gewinnen. Und das mit Fairness, Respekt, Höflichkeit und Integrität.

 

Wir legen Strategie und Ziele fest

 

Die Idee ist geboren, die Ziele sind gesetzt – wie kommt man dahin?

 

Weitere Teamübungen, um Disziplin und Willenskraft zu schulen – gemeinsam an die gleiche Vision teilhaben, gemeinsam an den gleichen Strang ziehen.

 

Wir reden auch über Stress, die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen, Druck, Überlastung und Erwartungen.

Um angemessen bei kritischen Situationen zu reagieren, ist es wichtig Selbstkontrolle, Klarheit im Kopf, schnelle Reaktion, Entschlossenheit, aber auch die Fähigkeit zu entwickeln, im richtigen Moment, intuitiv die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Wir erreichen den Flow-Zustand

 

Wir üben das Erreichen des flow-Zustands mit Bewegungsabläufen.

Diese fördern die Konzentration. Durch das Wiederholen ergeben sich immer fliessendere Bewegungen, die für Klarheit und Gelassenheit sorgen. Diese sind Formen der Meditation in Bewegung, die den Geist entspannen und beruhigen. Während die Bewegung der Körper stärkt, ist der Kopf konzentriert und der Übende vollkommen bei sich.

 

Durch Fokus und Konzentration kann jeder sein Bestes geben, für sich und für die andere. Jeder Beitrag zählt zum Teamerfolg.

 

Weitere körperliche Übungen – wir gehen an die Grenze, wir überschreiten die Grenze. Wenn der Körper nicht mehr will, ist der Kopf da. Es geht doch!  Es wird auch immer deutlicher, dass ohne Herausforderung kein Wachstum gibt!

Handeln – ins Tun kommen, probieren.

 

Wir atmen bewusst und setzen die Stimme ein

 

Der erste Ausdruck des «In der Welt sein» wird oft vernachlässigt, manchmal, wie in Stress- oder Angstsituationen sogar blockiert.

In der Kampfkunst wird es stattdessen bewusst gemacht, indem es die Bewegung begleitet und zusammen mit der Stimme, dem Hauptausdruck des Atems selbst, Energie, Konzentration und Gelassenheit verleiht.

Mit der Stimme (Kampfschrei) wird im richtigen Moment ausgeatmet und die Kraft ohne zu Zögern auf den Zielpunkt konzentriert.

 

Keine Räucherstäbchen, keine sitzende Meditation: und der Tag ist fast zu Ende – wir sind gepuscht worden, wir schwitzen und strahlen.

Weisheit und Verständnis sind durch die Erfahrung gekommen, durch das Überwinden von Vorurteilen und unbegründeten Ängste bis zur abschliessenden Übung, die verdeutlich, was im entscheidenden Moment zu handeln, bedeutet. Das ist der Moment, in dem jeder realisiert, ein Stück weiter gegangen zu sein. Als Mensch und als Teammitglied.

 

Wir freuen uns miteinander erfolgreich zu sein

 

Ein Tag voller Erlebnisse, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Erst jetzt – wenn der Körper ausgeschöpft ist, kann der Kopf entspannen. Wir haben es geschafft, wir haben uns näher kennengelernt, unsere Gemeinschaft gestärkt, unsere Vision klar gefestigt und Erkenntnisse über uns selber gewonnen- von den ursprünglichen Hemmungen am Vormittag ist nichts übriggeblieben.

 

Wieder umziehen, Anzug und Schuhe, aber das Körpergefühl ist jetzt anders. Energie und Lust gemeinsam anzupacken, stecken mit drin.

 

 

Schildern Sie uns Ihr Anliegen und, je nachdem wo ihr Team gerade steht,  stellen wir ein individuelles Teamentwicklungsprogramm für Sie zusammen. Hier Kontakt aufnehmen

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