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Sechs Frauen in einem Selbstführung- Workshop, üben Präsenz und Teamdynamik in einem Dojo

Selbstführung: was du im Dojo als Führungskraft erlebst

und was dein Team davon hat

Kathrin steht seit Monaten unter massivem Druck. Ihr Unternehmen steckt mitten in einer Reorganisation, die Synergien schaffen soll. Gleichzeitig werden Organigramme verschlankt und KI soll weiter Prozesse effizienter machen. Als Teamleiterin muss sie jetzt Ihrem Team Orientierung geben – spürt aber selbst keinen Halt.

Genau dieses fehlende Spüren hat sie zu mir ins Coaching gebracht. Sie braucht Klarheit, bevor sie die Vorgaben von oben umsetzen und ihr Team mitnehmen kann. Kommt dir das bekannt vor?

👉 Unsicherheit gehört zum Führungsalltag. Sie zeigt sich zuerst im Körper — verspannte Schultern, flache Atmung, rasender Herzschlag. Lerne, diese Signale zu erkennen, tief durchzuatmen und deine Konzentration zurückzugewinnen, bevor du Entscheidungen triffst.

Das Dojo-Erlebnis: eine ungewohnte Lernumgebung

 

Schon beim Betreten des Raums merkt sie: Hier läuft nichts nach dem üblichen Führungsseminar-Skript. Keine Stuhlkreise, keine Flipcharts. Stattdessen ein heller Dojo, Tatami-Matten, fünf Frauen in ähnlichen Situationen: erschöpft, überlastet, aus dem Gleichgewicht, auf der Suche nach Stabilität.

Sie wissen, dass ihre Führungsrolle mehr umfasst als reibungslose Prozesse und das Tagesgeschäft – sie tragen Verantwortung für die Menschen, die ihnen anvertraut sind, für die Unternehmenskultur und für die Zukunft ihres Teams. Und genau diese Verantwortung lässt sie nachts wach liegen.

Wenn Führung schwer wird: Der Körper kennt den Ausweg

 

Beginnend mit einer Verbeugung — ein Zeichen von Respekt, Konzentration und Präsenz — und anschliessendem Aufwärmen wird schnell klar: Der Körper zieht einen sofort in den Moment. Gedanken treten zurück, körperliche Erfahrung übernimmt, und Geist und Körper finden wieder zueinander.

Mitten in einer Partnerübung – Druck geben, Gegendruck halten, erneut ins Zentrum finden – stoppte Kathrin plötzlich.

Nicht, weil etwas falsch war, sondern weil ihr etwas aufging: „Ich reagiere oft auf Druck mit noch mehr Druck, obwohl ich eigentlich loslassen sollte.“ Genau in diesem Satz lag die Führungsdynamik ihres Teams. Budo zeigt ohne Umschweife: Druck macht nicht stark. Druck macht hart.

Asiatische Philosophie und Wandel: Systemischer Flow

 

Unsere Arbeitskultur konditioniert uns, Druck mit Gegendruck zu beantworten.

Wir glauben, mehr Stunden und mehr Kaffee bringen uns weiter.

 

❌Wir schlafen weniger, um mehr zu schaffen.

❌Wir reden lauter, um gehört zu werden.

❌Wir eskalieren nach oben, wenn wir uns machtlos fühlen.

 

Kurzfristig mag das funktionieren – langfristig erzeugt es Stress, Frust und Erschöpfung. Ich kenne diese Spirale aus meiner eigenen Zeit in grossen Unternehmen.

 

Was ich aus der Kampfkunst gelernt habe: Es geht nicht darum, mehr zu leisten, sondern die eigenen Ressourcen sinnvoller einzusetzen.

 

Wie mache ich das Beste aus dem, was ich habe und mit dem, was mein Umfeld zulässt?

Das ist der Kern asiatischer Philosophie: Flow statt Kampf. Kräfte, die sich ergänzen. Tag und Nacht, Feuer und Wasser.

Veränderung ist die einzige Konstante. Widerstand bremst, Anpassungsfähigkeit öffnet Wege.

KI gehört jetzt zur Realität. Sie verändert Aufgaben und Rollen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir sinnvoll damit umgehen.

 

Was Kathrin für sich deutlich erkannt hat

 

Kathrin erkannte im Workshop, wie schnell man Vertrauen entweder für selbstverständlich hält oder es aus Angst zu streng rationiert.

Im Workshop stellte sie fest: Zu viel Festhalten schwächt. Zu viel Nachgeben auch. Führung ist ein Balanceakt.

Die Übungen im Dojo zwangen sie, Druck anzunehmen, flexibel zu reagieren und stabil zu bleiben, ohne zu verhärten..

 

Genau das fehlt ihr im Job. Sie möchte bewusst loslassen und Verantwortung abgeben, ohne innerlich hart zu werden. Trotz äusserem Druck braucht sie ein klares Fundament aufzubauen und Schwerpunkt, Gleichgewicht, Stabilität zu ermöglichen.

 

Ihr Team braucht weniger Kontrolle, dafür mehr Klarheit und Verständnis für die Veränderungen, die sie gemeinsam meistern müssen.

👉 Auf der Matte wird deutlich, wie stark der eigene Präsenz, Einfluss auf Dynamik, Tempo und Stimmung hat.
Verantwortung heisst nicht mehr leisten sondern bewusster steuern. Das verändert Zusammenarbeit tiefgreifend.

 

Brücke bauen, Lösungen suchen

 

Sie spürte auch, dass körperliche Verspannung sofort geistige Blockaden erzeugt. Je mehr sie sich lockerte, desto mehr Kraft hatte sie. Für ihren Arbeitsalltag bedeutet das: raus aus dem Dauerstress, hin zu Präsenz, Fokus und lösungsorientiertem Denken.

Gemeinsam mit Ihrem Team alternative Szenarien entwickeln, sich gegenseitig unterstützen, akzeptieren, dass Entscheidungen auf Executive-Ebene gefallen sind – Jammern bringt nichts, Handeln schon.

 

👉Nicht schneller, um noch mehr zu leisten, sondern gezielter, klarer und fokussierter vorangehen.

 

Im Workshop erkannte Kathrin, dass sie Druck weder aufnehmen noch blockieren muss. Sie kann auftreten, Position beziehen und Lösungen vorschlagen, die nicht nur ihrem Team dienen, sondern sich sinnvoll in die Gesamtlogik der Reorganisation einfügen. Dieses Standing brauchte sie dringend für die anstehenden Konfliktmeetings.

Energie lenken: Widerstände umleiten

 

Eine weitere Übung zeigte ihr, wie man festgefahrene Momente löst – nicht durch Kraft, sondern durch eine präzise, minimale Richtungsänderung. Am nächsten Tag probierte sie es aus: Sie blieb ruhig und konnte eine hitzige Diskussion wieder in eine konstruktive Bahn lenken.

 

Ihre Erkenntnis: Nicht gegen Widerstand kämpfen, sondern Energie umleiten. Das spart Zeit, Nerven und reduziert Konflikte.

 

👉 Wahrnehmen statt Interpretieren: einen Schritt zurücktreten und die Situation aus der Vogelperspektive beobachten — das nennen wir im Dojo die Matten-Perspektive. Bevor du effektiv reagieren kannst, brauchst du ausreichend Abstand, um wirklich zu sehen, was gerade passiert, besonders dann, wenn Angst, Anspannung oder Zweifel die Oberhand gewinnen. Diese erweiterte Sicht erleichtert es, die eigenen Emotionen zu regulieren, gezielt zu reagieren und unter Druck ruhig und handlungsfähig zu bleiben.



Im Arbeitsalltag achten wir oft nur auf Worte, doch die eigentlichen Signale zeigen sich zuerst im Körper. Im Dojo spürt man sofort Spannung, Zögern, Kraft oder Energie.

 

Auf das Team übertragen hilft diese Wahrnehmung, früh zu erkennen, wenn jemand blockiert, überfordert ist, sich zurückzieht oder herausfordernd verhält.

Teamstärken: Von Angst zu Fokus

 

Die Spiegelwand im Dojo reflektiert mehr als Bewegung:  sie macht der Gruppe klar, wie Sie wirken und was sie können.

Es wird klar, dass in einem Team, jede Person eigene Stärken einbringt: Die eine sprüht vor Kreativität, findet neue Lösungswege; die andere spürt Konflikte früh und kann deeskalierend wirken; ein Dritter organisiert Prozesse extrem effizient.

 

Die Angst vor KI, der Reorganisation und möglichen Jobverlusten hatte das Team in letzter Zeit wie gelähmt – viele verharrten abwartend, blockierten sich selbst, statt aktiv zu handeln.

 

👉 Diese Angst muss angesprochen, konfrontiert und umgedeutet werden.

 

KI kann Aufgaben effizient übernehmen — doch sie ersetzt nicht die menschliche Fähigkeit, Situationen zu erkennen, die Stimmung im Raum wahrzunehmen, Chancen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und sinnvolle Lösungen zu entwickeln.

 

Kathrin kann den Druck, unter dem ihr Team steht, nicht beseitigen. Aber sie kann ihn offen ansprechen und die Energie des Teams dort bündeln, wo sie Wirkung entfaltet: klare Prioritäten setzen, Stärken sichtbar machen und Verantwortung bewusst verteilen.

 

Indem sie die Talente ihres Teams gezielt nutzt und den Mitarbeitenden Raum gibt, Verantwortung zu übernehmen, schafft sie ein solides Fundament und steigert die Motivation.

 

Dort können sie als Team den Unterschied machen, spürbaren Wert schaffen und sich selbst als Team erleben, das Herausforderungen meistert, statt von ihnen blockiert zu werden.

Ihre nächsten To-Dos:

 

✅ Ängste offen ansprechen

✅ Handlungsfelder identifizieren, in denen das Team Einfluss hat

✅ Stärken der Teammitglieder aktivieren

✅ Regelmässigere Feedback-Schleifen einführen

✅ Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen abstimmen

✅ Beobachten, wer welche Unterstützung braucht

 

So will sie sicherstellen, dass Präsenz und Kompetenz — und nicht Unsicherheit — den Takt bestimmen.

 

Als sie das Dojo verliess, sagte sie: „Ich fühle mich nicht nur klarer – ich fühle mich wieder handlungsfähig.“ Genau darum geht es. Budo liefert keine neue Methode. Es öffnet den Zugang zur eigenen Kraft, Klarheit und Urteilskraft.

 

Ihre Erkenntnisse werden ihr Team stärken, weil sie spürbar sind, im Alltag anwendbar und nachhaltig. So entsteht Führung, die wirkt, Vertrauen schafft und Teams befähigt, auch unter Druck ihr Bestes zu geben.

Wer spürt, wie sein Nervensystem auf Stress, Konflikte oder Druck reagiert, kann klarer entscheiden, präsent bleiben und sein Team souverän führen.

Im Dojo lernen Leader genau das: wahrnehmen, regulieren, handeln, verbinden. Statt Kopfkino gibt es klare Signale aus dem Körper, statt Theorie gelebte Praxis. Wer seinen Körper als Kompass nutzt, führt stabil, handlungsfähig und authentisch.

Wenn du wissen willst, wie du diese Präsenz und Klarheit für dich trainieren kannst, um dein Team zu stärken, erfahre mehr in unserem Selbstführungs-Workshop oder buche dein individuelles Coaching – im Dojo, mit Body-and-Mind-Ansatz.
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